Am 23. Februar wird der neue Bundestag gewählt. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa brachte heute am 21. Januar folgende Umfragezahlen zur Wahl heraus: CDU / CSU 31 %. SPD 16 %. Grüne 13 %. FDP 4 %. Linke 3 %. AfD 19 %. BSW 4 %. Sonstige 10 %.
Sicherlich gibt es bis zum 23.02. bei diesen Zahlen noch Bewegung. Aber es sieht so aus, als wenn die CDU als Sieger aus dieser Wahl hervorgehen wird. Da es aber sehr unwahrscheinlich ist, dass sie die absolute Mehrheit bekommt, braucht sie einen Bündnispartner. Wer wird das sein…? Während ich diese Zeilen schreibe, wird noch kräftig spekuliert.
Bei dem Bündnis, dass nach dem 23.02. zustande kommt, wird der eine sagen, das ist es, während der andere der Meinung ist, dass geht ja gar nicht. Wir Christen haben nicht alle die gleiche politische Meinung. Doch in einem sollten wir alle einer Meinung sein, nämlich dass es sehr sehr gut ist, wenn wir für unsere Regierung beten.
Der Apostel Paulus schreibt dazu im 1. Timotheus 2,1-4:
„So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“
Die Verantwortungsträger in unserem Land sind ja nicht nur Amtsträger, sondern Menschen, die genauso Jesus Christus nötig haben wie jeder andere Mensch auch. Ich weiß nicht, ob uns das immer bewusst ist, wenn wir über Politiker und ihre Politik schimpfen. Gott hat sie genauso lieb wie Sie und mich und er wünscht sich doch auch für Politiker, dass sie eine persönliche Beziehung zu ihm haben – hier auf dieser Erde und dass sie dann in den Himmel kommen. Das ist nämlich die beste Voraussetzung sagt Paulus, dass wir als Christen in Ruhe und Frieden leben können, ehrfürchtig vor Gott und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber
Die Christen damals an denen Paulus diese Zeilen schrieb, hatten es nicht gerade leicht unter ihrer Obrigkeit. Aber sie haben für sie gebetet. Denn auch diese Herrschenden standen in Gottes Dienst und Auftrag: sie hatten dafür zu sorgen, dass alle ein Leben im Frieden, im Recht, in der Menschenwürde führen könnten. Und wenn sie das nicht fertigbekamen, weil sie zu dumm waren oder zu maßlos, dann hatten sie es umso nötiger, dass die Christen für sie beteten.
Lassen Sie uns also nicht vergessen, für die Regierung, die am 23.Februar gewählt wird, zu beten.
Paul Thomczik (Beauftragter Ältere Generation FeGN)